Ann–Marie geht durch den dunklen Wald.

Einmal war eine Mutter bei mir mit ihrer Tochter Ann–Marie. Wir sind ohne Licht in den dunklen Wald hinein gegangen. Am Himmel kein Stern. Die Mutter voll Angst, Ann–Marie voll Staunen. Ich habe zu ihr gesagt, dass sie alleine vorausgehen und der Mutter zeigen kann, dass sie den Weg findet, obwohl sie ihn nie zuvor gegangen ist. Ich habe ihr gesagt, worauf sie achten muss und dass ich hinter ihr sein werde, aber so weit weg, dass sie mich nicht sehen könnte, selbst wenn sie sich umdrehen würde. Aber – ich werde hinter ihr sein. Da ist das Kind gegangen, hat weder den Weg noch die Sterne gesehen, nur den Bach hat sie gehört – den man tagsüber nie hört.