eine Zeichnung, die vielleicht überraschen wird. Ich habe sie dem Buch von Elke Zollitsch entnommen "Ich weiß wo ich bin". Die neun Jahre alte Susanne, sie ist von Geburt an vollkommen blind, hat aus ihrem Innersten heraus das Bild eines Storches gestickt – voll ungewöhnlicher Schönheit, Kraft und jugendlicher Frische. Allein die Einteilung der Fläche, das Motiv ganz an den linken und unteren Rand gedrängt, die ungewöhnliche Ballung des Tierkörpers und dann die Fläche des Kopfes und seine Richtung. Meine Verbeugung liebe Susanne Römer. Die Sehenden sollten zu Ihnen in die Schule für Blinde gehen, um das Sehen durch Begreifen zu lernen.

Der Storch von Susanne Römer