Alois Feuerer, der große lebenslange Kämpfer für die Sprache schreibt mir nicht immer so...wie soll ich sagen

...

Ja, die Nacht, das ist eine klar geschriebene Hymne auf das nicht normierte Gehen und zugleich ein intensiver Appell für das Erlebnis der Nacht und des Gehens, wo es dir wie Nietzsches Zarathustra geht, der sagt: 

“Nacht ist es. Nun reden lauter aller springenden Brunnen und auch meine Seele ist ein springender Brunnen.“ Zugleich ist es eine schöne und ideale Utopie des Aufbruchs zur Freiheit und Sinnlichkeit, die sich, wenn überhaupt, nur noch  wenige leisten und nur wenige erleben können. Denn der heutige „Normalmensch“, abhängig oder selbständig beschäftigt, in seiner Wohnmaschine hausend, unterliegt, vor allem

innerhalb einer Familie,  tatsächlichen Zwängen,

die die Realisierung solcher Wünsche und Träume, sollte er sie überhaupt noch träumen können, nicht

mehr zulassen. Dennoch sollte er sie kennen und wenigstens Annäherungen an zeitweise spontane Freiheits- und Welterlebnisse außerhalb der Fremdbestimmung und Manipulation durch die

Freizeit- und Urlaubsindustrie suchen.

Das zeigt ihm deine Rede und dein Gesang.

Mir gefällt Dein Text und ich halte dieses kraftvoll und energisch geschriebene Plädoyer für einen Aus- und Aufbruch zu mehr Eigentlichkeit und Ursprünglichkeit, wenigstens zeitweise, für richtig und gut! A.F.

   ANTON KIRCHMAIR                    WERK         AUSSTELLUNG          VITA         PRESSE        KONTAKT

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Foto: Roman Szpuk